Loser ….

(TAGESSCHAU, 21. Juli 2015)

Der Kommentar von Tina Hassel, ARD Berlin, zum Betreuungsgeld-Urteil

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-102939.html
(SPIEGEL, 21. Juli 2015)

Aus für Betreuungsgeld

Seehofers Schmach

Von Philipp Wittrock

Das Betreuungsgeld gekippt, die Maut vor dem Aus, bei der Euro-Rettung im Abseits – die CSU verschwindet bundespolitisch in der Bedeutungslosigkeit. Für Kanzlerin Merkel könnte das unangenehm werden.

http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-1044596.html

Es ist unzeitgemäß sich gegen Schwulen- oder Lesbenehe zu stellen. Wobei sich generell die Frage stellt, ob „Ehe“ an sich – zumindest im urbanen Raum – nicht schon längst vollkommen out ist. Hier bedarf es dringender Änderungen: Erbrecht, Patientenverfügung des „Lebens“- (nicht „Ehe-) Partners, etc..

Es ist weiterhin auch nicht zeitgemäß, einen der Ehepartner (meist die Frau, weil in der Regel der Mann besser verdient) ans Kind, bzw. Heim zu binden: jeder hat ein Recht sich (beruflich) selbst zu verwirklichen! Würden Erzieher vernünftig bezahlt werden und gebe es genügend Horte, wäre das alles kein Problem.

Die CSU geht in ihrer Gestrigkeit von Mama, Papa und Kind und natürlich Frau an den Herd aus, wie bei vielem aus anderer Zeit und Denke. Die Behandlung von den Ärmsten der Armen, der Flüchtlinge, zeugt auch davon: Kasernierung, Unterfütterung populistischer Feindseligkeiten, Abschiebung – Bayern: ein deutsches Ungarn!

Nicht zeitgemäß und empörend ist zudem, dass es so etwas wie eine Schwesterpartei in der Form, wie bei CDU/CSU, nicht geben sollte, bei einer Partei, welche bundesweit nicht gewählt werden kann, aber bei einem Wahlsieg ihrer großen Schwester an Regierungsgeschäften partizipiert um mit einer bescheuerten Idee nach der anderen die Bundesbürger zu verärgern. 

Diese Form des Sich-hinein-schleichens in die Bundespolitik sollte VERBOTEN werden! Dringend! Denn außer ein paar CSU-Wählern braucht KEIN Mensch diese  auf Bayern beschränkte und zugeschnittene Mir-san-mir-Franz-Josef-Strauss-Partei. Unnötig wie ein Kropf!

Stromtrassen: „Verschandelung“ sollen andere ertragen oder man gräbt diese Leitungen ein. Letzteres o.k., wenn Bayern die Kosten trägt.

Unglaublich, sowas! Empörend! … surreal.

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Eine Antwort zu Loser ….

  1. Kinder an die Macht schreibt:

    Wir fordern die sofortige Wiedereinführung des Betreuungsgeldes!
    Da das Bundesverfassungsgericht den staatlichen Zuschuss, auf Bundesebene, für verfassungswidrig erklärt hat, fordern wir die sofortige Wiedereinführung auf Landesebene im gesamten Bundesland, von allen 16 Bundesländern.

    Eltern wurde mit dem Wegfall des Betreuungsgeldes eine echte Wahlmöglichkeit entzogen. Wer sein Kind aus Überzeugung nicht Fremdbetreuen lassen möchte, sondern sich seinen Kindern bis zu einem bestimmtem Alter in erster Linie selbst widmen möchte, dem war mit dem Betreuungsgeld sehr geholfen und eine Wahl zwischen der Fremd- und Eigenbetreuung war leichter zu fällen und das Verhältnis ausgewogener. Mit Auflösung des Betreuungsgeldes werden Eltern viel eher gezwungen sein, ihre Ideale und Überzeugung aufzugeben, zum Wohle des Geldbeutels. – Der Staat entscheidet was Eltern mit ihren Kindern zu tun haben, eben weil nur die Fremdbetreuung vom Staat gefördert wird, frühkindliche (Staats)Bildung nennen sie das!

    Unterzeichnet die Petition:
    https://www.openpetition.de/petition/online/wiedereinfuehrung-des-betreuungsgeldes

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