Hat da vielleicht jemand Angst in der Sache? Oder vor Neuwahlen?

(TAGESSCHAU, 29. November 2013)

Seehofer greift ZDF an

http://www.tagesschau.de/inland/gabriel-slomka100.html

(SPIEGEL ONLINE, 29. November 2013)

Gabriel-Interview im ZDF: Seehofer kanzelt Slomka ab

Von Björn Hengst, München
Die Große Koalition steht noch nicht, aber SPD-Chef Gabriel hat bereits einen engen Verbündeten in der Union: Horst Seehofer. Der CSU-Chef hat sich jetzt in harschen Tönen über das ZDF-Interview von Marietta Slomka mit dem Sozialdemokraten beschwert.

Seehofer machte am Freitag vor Journalisten seine Verärgerung über Fragen der Moderatorin deutlich. Man könne sich „nur wundern“, sagte Seehofer vor einer Sitzung des CSU-Parteivorstands. Slomka hatte in dem Interview unter anderem die Frage gestellt, ob das bevorstehende Mitgliedervotum der SPD über den Koalitionsvertrag von Union und SPD – wie manche Kritiker sagen – verfassungswidrig sei, und war dadurch in ein Wortgefecht mit dem SPD-Politiker geraten. Gabriel sei in dem Interview wie „ein Schulbub“ hingestellt worden, der sich keine Gedanken über die Verfassung mache, so Seehofer. „Ich wehre mich gegen die Qualität der Diskussion“, sagte der bayerische Ministerpräsident.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/interview-mit-gabriel-seehofer-knoepft-sich-zdf-vor-a-936441.html

(STERN ONLINE, 29. November 2013)

Gabriel-Interview Seehofer rügt Slomka und das ZDF.
Horst Seehofer kritisiert in einem Brief ans ZDF den Sender. „Absurde Fragen“ hätte Moderatorin Slomka SPD-Chef Garbiel gestellt. Auch der sieht sich im Recht: „Politiker sind keine Watschenmänner“.

http://www.stern.de/politik/deutschland/gabriel-interview-seehofer-ruegt-slomka-und-das-zdf-2074473.html

Jetzt greift Papa Seehofer ein, dem Sigmarchen zur Seite zu stehen….
Kein Spaß: dieser Seehofer’sche Brief an das ZDF zeigt doch (wieder mal!) die politische Einflussnahme einiger Politiker. Wen der wohl dort in irgendeinem „Rat“ sitzen hat?

Vielleicht sollten – wie in Putins gelenkter Demokratie – die Fragen der Journalisten zeitlich weit vor dem Interview schriftlich eingereicht werden. Dann könnten die Politiker streichen, was ihnen an Fragen nicht behagt.
Wie in einem Selbstbedienungsladen ….
Seehofer: „Politiker sind keine Watschenmänner“. Doch! Wenn sie Mist bauen, in jedem Fall!

Neuwahlen wären eigentlich gar nicht so schlecht, denn jetzt haben wir diesem Koalitionsbildungstheater lange genug beiwohnen müssen und es zeichnet sich überdeutlich ab, was für eine Mischpoke uns regieren will.

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